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Rethymnon
an der Nordküste
Kretas
ist die Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks.
Sie gilt als das kulturelle Zentrum der Insel und beherbergt u.a. mehrere Museen sowie die Philosophische Fakultät der Universität von Kreta.
Das Wahrzeichen des Ortes ist die Fortezza, eine Zitadelle aus der venezianischen Zeit (1211 - 1646), die auf einem vorgelagerten Felsen an der Bucht steht.
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Landeinwärts schließt sich die venezianische Altstadt an, in deren verwinkelten Gassen es eine Unzahl von kleinen Geschäften, Kunsthandwerk-Werkstätten, gemütlichen Bars und Restaurants mit sehr abwechslungsreicher Küche gibt.
Die türkische Besetzung der Stadt (1646 - 1898) hat sich ebenfalls auf das Stadtbild ausgewirkt.
An vielen Häusern in der Altstadt wurden die typisch türkischen Erker montiert, und mehrere Minarette markieren bis heute die Standorte der Moscheen.
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Gleich unterhalb der Zitadelle liegt der malerische venezianische Hafen, den die Molen des neuen Fährhafens umschließen.
Die Fähre von Piräus legt hier allerdings nicht mehr an, denn seit 2006 gibt es östlich davon einen noch moderneren Hafen, der nun auch einen kleinen Jachthafen umfasst.
Dort findet jeden Donnerstag auch der legendäre Rethimniotische Wochenmarkt statt.
Seinen Standort hat er in den Jahren zuvor mehrfach gewechselt, aber dem farbenprächtigen Treiben hat das keinen Abbruch getan.
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Einmal im Jahr wird die Innenstadt zum Schauplatz eines Karnevalsumzugs, eine Tradition aus der venezianischen Epoche.
Eine vergleichbare Institution gibt es in Griechenland sonst nur noch in Patras auf dem Peloponnes.
Weiter in östlicher Richtung schließt sich auf einer Länge von 15 km der Strand an.
Aus den kleinen Dörfern entlang der Bucht haben sich Hotel-Vororte mit unterschiedlichsten Arten von Hotels, Apartmentanlagen und Ferienhäusern entwickelt, von denen jeder sein ganz eigenes Ambiente hat.
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Text:
Ingo H. Dietrich
Fotos: Sabine Klingsporn, Ingo H. Dietrich,
Holger Nordhoff
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